';

Jungzüchterreise USA

EinmalBraunvieh Jungzüchter in den USA auf der weltgrößten Tierschau in Madison mit dabei sein ist der Traum vieler Tierzüchter. 12 Braunviehjungzüchter aus Bayern und Baden-Württemberg verwirklichten sich diese Reise nach Wisconsin, USA. In 10 Tagen besuchten sie 17 Brown Swiss Farmen und waren bei der World Dairy Expo live dabei. Sie gewannen ein Eindruck von der Landwirtschaft und dem „way of life“ in den USA.

Auf zahlreichen Betrieben konnten aktuelle Bullenmütter und genomisch hohe Rinder besichtigt werden. Es war interessant, dass die meisten Rinder sowohl Brown Swiss als auch Holsteins genomisch typisiert werden. Eine gezieltere Anpaarung und die bessere Selektion der Rinder sind wesentliche Vorteile dieses zusätzlichen Informationsgewinnes. Die besten genomischen Rinder der Farmen werden gespült, gute bis mittlere Rinder gezielt angepaart und das restlichen Drittel, das schlechte Zahlen aufweist, wird als ET Trägertiere verwendet. Somit maximieren die Farmer den Zuchtfortschritt und erhalten eine einheitlichere Herde. Mit Spannung erwartet wurden die ersten Töchter der Braunviehvererber Cadence, Jackson, Durham und Kannon. Sie zeigten die jeweilige Vererbungsleistung dieser US-Stiere.

Höhepunkt der Reise war der Besuch der weltgrößten Rinderschau in Madison. Über 2200 Tiere waren bei der größten Tierschau der Welt aufgetrieben. Die große Eishockeyarena bot reichlich Platz für die Wahl. So konnte es durchaus sein, das der Preisrichter in einem Ring bis zu 40 Rinder zu richten hatte.

Beim Braunvieh wurde mit 312 Tieren ein Rekordauftrieb verzeichnet. Vor allem die enorme Größe und die sagenhaften Euter in der Spitze beeindruckten. Ihren Championtitel verteidigte Glenn Fantasy von der Ferme Brown Heaven Farm aus Verches, Kanada.

Nach 1.400 Reisemeilen quer durch die Bundesstaaten Illinois, Iowa, Minnesota und Wisconsin ging es nach Chicago, wo nach einer Bootstour und Besuch des Willis Tower die Heimreise angetreten wurde.

ARGE Deutsches Braunvieh